So bringen Sie Ihr Obst diesen Sommer zum Gedeihen
Nichts geht über frisches, selbst angebautes Obst direkt aus dem Garten. Obst anzubauen hat so viele Vorteile: Gartenerzeugnisse stecken nicht nur voller Vitamine, auch die Zeit im Freien beim Säen und Pflegen Ihrer Pflanzen tut Körper und Geist gut! Jeder kann eigenes Obst anbauen – ganz egal, wie viel Platz oder Erfahrung Sie haben. Hier sind einige Top-Tipps von Irrigatia’s ganz eigenem George, wie Ihr Obst diesen Sommer richtig aufblüht:
1. Beschränken Sie sich nicht
Gerade Anfänger fühlen sich oft eingeschränkt, was sie anbauen können – das müssen sie aber nicht, denn es gibt eine ganze Reihe pflegeleichter Obstbäume und -pflanzen, die nur wenig Erfahrung erfordern. Stachelbeeren, Brombeeren und Äpfel sind ein guter Einstieg.
Die meisten Beerensträucher (Stachelbeeren, schwarze und rote Johannisbeeren) sind leicht anzubauen und liefern reichlich Früchte, Laub und Ableger. Da alles mehr oder weniger gleichzeitig reif wird, sollten Sie für eine Konservierungsrunde vorbereitet sein – zum Beispiel durch Einfrieren, Einkochen, Abfüllen in Gläser oder die Zubereitung von frischem Fruchteis. Auch Feigen sind super einfach anzubauen, und Sie können ihre Wurzeln durch den Anbau in Kübeln begrenzen, um die beste Ernte zu erzielen.
2. Blaubeeren pflegen
Blaubeeren können in einem großen Topf oder einem Hochbeet mit einer Mischung aus Rhododendronerde und Rindenmulch angebaut werden. Bei regelmäßiger Bewässerung und ausreichend Regen können Sie nach zwei bis drei Jahren mit einer guten Ernte über eine längere Saison rechnen als bei den meisten anderen Früchten. So angebaut sind sie überraschend pflegeleicht.
3. Erdbeer-Tipp
Ich würde besonders empfehlen, mit Erdbeeren zu beginnen, da sie leicht zu pflegen sind. Alles, was sie brauchen, ist viel Sonnenlicht und gut durchlässiger Boden. Erdbeeren tragen sehr schnell, wenn gefrorene Ausläufer verwendet werden. Die Erdbeersaison ist kurz, aber Sie können sie verlängern, indem Sie einige Pflanzen einfrieren und in Abständen setzen. Sie lassen sich auch ganz einfach mit einem vertikalen Anbausystem ziehen – ideal für Gärtner mit wenig Platz
4. Schädlingsbekämpfung
Schädlinge können für Gärtner ein echtes Problem sein und die Entwicklung der Früchte ärgerlich beeinträchtigen. Ich würde empfehlen, mit einem physischen Schutz zwischen Pflanzen und Schädlingen zu arbeiten, etwa mit Netzen oder Vlies. Achten Sie immer darauf, dass Ihre Früchte bestäubt sind und anschwellen, bevor Sie sie abdecken.
Gärtner sollten außerdem die Anwesenheit nützlicher Blattlausfeinde wie Marienkäfer, Käfer, Schwebfliegen, Wespen und Ohrwürmer fördern. Das gelingt durch den Anbau früh blühender Blumen mit Pollen und Nektar.
5. Bereiten Sie Ihren Boden gut vor
Der Boden sollte immer eine breite Vielfalt an organischen Nährstoffen enthalten, etwa Kompost oder Torfmoos. Eine gute 10 cm dicke Schicht organischen Mulchs auf Ihrem Boden kann Unkraut unterdrücken und außerdem Wasser sparen. Verschiedene Früchte benötigen unterschiedliche Boden-pH-Werte – deshalb ist es wirklich wichtig, dass Ihr Boden den richtigen pH-Wert hat.
Auf einer Skala von 1 bis 14 liegen die meisten Böden zwischen 4,5 und 8. Je niedriger der Wert, desto saurer ist der Boden. Moorbeetpflanzen wie Heidekraut, Azaleen und Blaubeeren bevorzugen einen pH-Wert von höchstens 5,5, Kohlgewächse wie Kohl und Blumenkohl einen von mindestens 7. Um erfolgreich anzubauen, testen Sie Ihren Boden, bevor Sie ein neues Obstbeet anlegen.
6. Rückschnitt
Der Schnitt ist ein wesentlicher Schritt, um das Beste aus Ihrem Obst herauszuholen. Durch das Entfernen toter und absterbender Äste schaffen Sie Platz für neues Wachstum und unterstützen zugleich den Kampf gegen Schädlinge. Während der Ruhephase (November – März) ist der Schnitt besonders wichtig, für Sommerobstbäume aber ebenso – vor allem, um unerwünschten Wuchs zu entfernen. Beim Schnitt sollten Sie am Ball bleiben: Sobald Sie tote oder absterbende Äste sehen, schnell entfernen!
7. Bewässerung
Regelmäßiges Gießen ist der wichtigste Schritt, damit Ihr Obst prächtig gedeiht. Das Bewässern hilft neuen Obstbäumen und -pflanzen beim Anwachsen. Obst enthält sehr viel Wasser – daher kann Austrocknung dazu führen, dass Pflanzen schnell geschwächt werden. Die Installation eines Tropfbewässerungssystems ist eine einfache Möglichkeit, sicherzustellen, dass Ihr Obst genau die Wassermenge erhält, die es braucht.
Irrigatia-Systeme passen sich automatisch dem Wetter an. An sonnigeren Tagen bewässern sie länger und nutzen recyceltes Regenwasser, um Pflanzen zu versorgen – so bleibt Ihr Anbauweg möglichst umweltfreundlich. Erfahren Sie mehr darüber, wie unsere Sets funktionieren.
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